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DIGITALPLAN WEISSENBURG-GUNZENHAUSEN

Landratskandidat Mathias Hertlein (SPD)

Wir erleben gerade eine Phase des Umbruchs. Die digitale Revolution verändert jeden einzelnen unserer Lebensbereiche, auch hier im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Eines muss uns klar sein: Die Digitalisierung passiert gerade, egal ob wir das gut finden oder nicht. Als Politiker ist es unsere Aufgabe, diesen Prozess zu gestalten und zu begleiten.


Wir müssen Behördengänge vereinfachen, in den Netzausbau investieren, innovative Angebote wie eine Landkreis-App bereitstellen und auch innerhalb der Behörden die neuen technischen Möglichkeiten nutzen. Nur so werden wir es schaffen, dass der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen technisch nicht abgehängt wird und die Menschen und Unternehmen auch weiterhin gerne hier sind.

Digitalkonzept

Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen braucht ein Digitalkonzept, das zeigt, in welchen Bereichen wir gut sind, in welchen Bereichen wir leichten Nachholbedarf haben und in welchen Bereichen wir uns noch deutlich verbessern können.

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DIGITALE BEHÖRDENGÄNGE

Gerade bei der Kommunikation von Bürgern und Behörden gibt es durch die Digitalisierung ein enormes Verbesserungspotenzial. Grundsätzlich müssen alle Verfahren, die online ablaufen können, auch online angeboten werden.


Bis Ende 2022 muss es möglich sein, jeden Antrag elektronisch einzureichen. Sollte für einen Vorgang ein persönliches Erscheinen notwendig sein, soll dieses – soweit es geht - online vorbereitet werden können, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden.


Es soll außerdem möglich sein, den aktuellen Status eines jeden Antrags online nachzuverfolgen.

NETZAUSBAU - TEIL 1/2

Glasfaser

Ich bin der festen Überzeugung, dass nur Fiber to the home, also ein Glasfaseranschluss bis an die Haustür, langfristig alle Anforderungen an Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit erfüllen kann. Übergangstechnologien stellen eine technische Sackgasse dar. Mein Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit den Kommunen bis 2024 alle Haushalte und Unternehmen im Landkreis mit einem Glasfaseranschluss auszustatten.



Mobilfunknetz

Während 5G schon in den Startlöchern steht, haben wir es hier bei uns noch nicht einmal geschafft, überhaupt eine flächendeckende Mobilfunkversorgung bereitzustellen. Bis 2021 möchte ich gemeinsam mit den Kommunen alle Funklöcher im Landkreis schließen. Priorität haben dabei Straßen und Bahnstrecken. Bis 2022 möchte ich außerdem eine grundlegende Versorgung mit 5G. Um größtmögliche Akzeptanz zu schaffen, müssen bei der Planung neuer Mobilfunkmasten in Zukunft die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an mit einbezogen werden. Die Zeiten in der solche Projekte über den Kopf der Menschen hinweg entschieden werden, sind vorbei.

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Soziales Netzwerk-Konzept

NETZAUSBAU - TEIL 2/2

Öffentliches WLAN

WLAN bietet an vielen Orten einen schnellen und stabilen Zugang zum Internet. Ich möchte alle öffentlichen Gebäude mit freiem WLAN ausstatten. Außerdem möchte ich gemeinsam mit den Kommunen eine landkreisweite öffentliche WLAN-Infrastruktur aufbauen. Dabei sollen offene, nicht-kommerzielle Anbieter wie die “freifunk”-Initiative, die in Treuchtlingen schon seit Jahren erfolgreich genutzt wird, bevorzugt werden.

OPEN-DATA & OPEN-SOURCE

Open-Data

Alle Daten des Landkreises sollen - sofern es der Datenschutz erlaubt – den Bürgern frei zur Verfügung stehen. Der Landkreis sollte dafür ein Open-Data-Portal einrichten, auf dem alle Daten in maschinenlesbarer Form unter einer freien Lizenz angeboten werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger oder Unternehmen können diese Daten nutzen, um sich zu informieren, oder um eigene Apps oder Webangebote zu entwickeln.


Open-Source

Wenn keine wichtigen Gründe dagegen sprechen, ist bei jeder für den oder vom Landkreis entwickelte Software grundsätzlich der Quellcode öffentlich zugänglichzumachen.

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PENDLERZENTRALE

Tag für Tag machen sich in Weißenburg-Gunzenhausen Tausende Pendler auf den Weg zur Arbeit. Oft fährt man mit dem Auto und oft ist das Fahrzeug dabei, bis auf den Fahrer, leer. Pendlergemeinschaften existieren zwar, sind aber längst nicht die Regel. Über die Metropolregion Nürnberg ist der Landkreis Mitglied bei MiFaZ, einer Mitfahrzentrale für Pendler. Leider wird diese Webseite nicht beworben und auch nicht wirklich gepflegt. Der Landkreis soll daher eine eigene Plattform bereitstellen, über die Pendler sich zu Fahrgemeinschaften zusammenschließen können, sodass Strecken nur einmal gefahren werden müssen. Um regionsübergreifendes Pendeln zu ermöglichen, soll geprüft werden, ob Nachbarlandkreise sich an dem Projekt beteiligen können.

LANDKREIS-APP

Viele digitale Angebote, die es im Landkreis gibt, werden von den Bürgern oft nicht gefunden und sind kaum bekannt. Es fehlt eine zentrale Anlaufstelle. Alle digitalen Angebote des Landkreises, wie zum Beispiel der Müll-Kalender, das Einkaufsportal, der Rufbus, die Pendlerzentrale oder ein Veranstaltungskalender sollen daher zentral über eine “Altmühlfranken-App” sowie ein “Altmühlfranken-Portal” angeboten werden.

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Handynummer

DIGITALE BEHÖRDEN

Digitale Prozesse

Alle dem Landkreis unterstehenden Einrichtungen wie z. B. Krankenhäuser, Behörden oder Schulen müssen mittelfristig alle ihre internen Prozesse digitalisieren. Das papierlose Büro ist das Ziel.


Technische Ausstattung

Um den immer komplexer werdenden Prozessen gerecht zu werden, setze ich mich für eine moderne technische Ausstattung ein. Moderne Betriebssysteme und Anwendersoftware gehören dabei genauso dazu wie moderne Computer oder Laptops.


Wenn Sie in Sachen Features und Komfort mit kommerziellen Produkten mithalten kann, soll Open-Source-Software grundsätzlich bevorzugt werden.


Homeoffice

Dank E-Mail, VPN und Rufumleitung kann man heutzutage seine Arbeit von jedem Ort der Welt verrichten, an dem es einen Internetanschluss gibt. Ich möchte diese Möglichkeit grundsätzlich jedem bieten, der für den Landkreis arbeitet, und bei dem es die Arbeitsbedingungen zu lassen.

SCHUL-SYSTEMADMINISTRATOR

Während die meisten mittleren bis größeren Unternehmen ab 100 IT-Arbeitsplätzen einen eigenen Systemadministrator beschäftigen, gibt es an den Schulen niemanden der sich hauptsächlich um die Betreuung der Rechner und Netzwerke für mehrere Hundert Schüler kümmert.


Der Landkreis muss daher mindestens 2 Stellen für Schul-Admins schaffen und soll dabei auch mit den Kommunen zusammenarbeiten, die das Problem ja genauso betrifft.

Der Schulalltag