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UMWELT- UND KLIMAPLAN FÜR
WEISSENBURG-GUNZENHAUSEN

Landratskandidat Mathias Hertlein (SPD)

Rekordhitze, Starkregen und Trockenheit: Auch hier bei uns sind die Auswirkungen des Klimawandels spürbar.


Damit unsere Welt nicht unwiederbringlich geschädigt wird, müssen wir innerhalb der nächsten Jahre den weltweiten CO2-Ausstoß massiv verringern.


Um dieses Ziel zu erreichen, muss jede politische Einheit, von der kleinen Gemeinde bis hin zu den Vereinten Nationen an einem Strang ziehen!


Es reicht nicht, dass wir nur auf die anderen zeigen. Ich möchte, dass wir hier in Weißenburg-Gunzenhausen endlich auch endlich unser Bestes geben, um die Klimakrise aufzuhalten.

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KLIMANOTSTAND AUSRUFEN

Der Landkreis muss der Bekämpfung der Klimakrise höchste Priorität einräumen und alles dafür tun, den CO2-Ausstoß zu verringern. Um den Ernst der Lage zu verdeutlichen, werden wir den Klimanotstand ausrufen und zukünftig jede Entscheidung auf Nachhaltigkeit prüfen. Außerdem werden wir die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen anerkennen und uns diesen verpflichten.

KLIMASCHUTZBEIRAT EINBERUFEN

Der Landkreis muss einen Klimaschutzbeirat einberufen, in dem der Landrat, die Kommunen, Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen im Kreistag, die Verwaltung und die Zivilgesellschaft vertreten sind.


In diesem Beirat soll darüber diskutiert werden, wie wir es schaffen, hier bei uns im Landkreis unseren Beitrag dazu zu leisten, die Klimaziele zu erreichen, die im Übereinkommen von Paris definiert sind.

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Menschen in einer Sitzung Sammlung, Zusa

KLIMASCHUTZ GEHT NUR MIT DEN MENSCHEN

Wer sich mit seinen Freunden und Bekannten über Klimaschutz unterhält, bekommt oft den Eindruck, als ginge es dabei nur um Fleischverbote und höhere Kosten. Und man kann es den Menschen nicht einmal verübeln, weil wir oft nur über die CO2-Steuer und den Methan-Ausstoß von Kühen reden. Das erzeugt Ablehnung und Widerstand, dabei brauchen wir beim Klimaschutz dringend einen breiten gesellschaftlichen Konsens. Die Politik muss die Bedenken der Menschen daher ernst nehmen.

KREISEIGENE INFRASTRUKTUR MODERNISIEREN

Immobilien des Landkreises konsequent mit Photovoltaik ausstatten

Da wo es noch nicht geschehen ist, müssen wir innerhalb der nächsten Jahre alle kreiseigenen Immobilien durchgehend mit einer Fotovoltaik-Anlage ausstatten. Außerdem sollten wir, wenn die Technologie soweit ist, dort wo es Sinn macht, Gebäude mit einem Batteriespeicher erweitern.


Sanierung der Heizungsanlagen in Gebäuden des Landkreises

Dort wo in kreiseigenen Immobilien mit Öl geheizt wird, sollen diese Heizungen möglichst schnell ersetzt werden.

Nachhaltige Energie
Fahrrad-Ampel

RADVERKEHR FÖRDERN

Radverkehrskonzept

Um den Radverkehr zu fördern, brauchen wir ein eigenes Radverkehrskonzept, das speziell auf die Bedürfnisse der Fahrradfahrer ausgelegt ist.


Radwege ausbauen

Damit das Fahrrad überhaupt eine Alternative zum Auto sein kann, brauchen wir eine attraktive Radinfrastruktur. Mein Ziel ist es, dass man jeden Ort im Landkreis problemlos über einen Radweg erreichen kann. Dazu müssen alle Kreisstraßen, da wo es sinnvoll ist, mit Radwegen flankiert werden.

ÖPNV AUSBAUEN

Um den Menschen überhaupt die Möglichkeit zu geben, das Auto stehen zu lassen, müssen wir den Öffentlichen Nahverkehr deutlich attraktiver machen. 


Jeder Ort muss an jedem Wochentag mindestens zwei Mal über eine reguläre Buslinie angefahren werden.


Unter der Woche müssen wir prüfen, ob wir die Taktung früh morgens und am Nachmittag erhöhen können, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, mit dem Bus zur Arbeit zu kommen.


Darüber hinaus müssen wir in unserer ländlich geprägten Region den Ausbau des öffentlichen Bedarfsverkehrs ausbauen.


Nur so ist ein flexibles Angebot zu schaffen, das es den Menschen möglich macht, auf Autofahrten zu verzichten.

Coach Flotte
Elektro-Auto Aufladen der Batterie

LADEINFRASTRUKTUR FÜR NICHT-VERBRENNER-MOTOREN AUSBAUEN

Welche Alternative sich zum Verbrennungsmotor durchsetzt, ist noch nicht absehbar.


Klar ist jedoch, dass der Anteil an Elektrofahrzeugen stetig ansteigt. Dem muss auch im Bereich der Infrastruktur Rechnung getragen werden.


Der Landkreis muss daher gemeinsam mit den Kommunen die Ladeinfrastruktur für Elektroautos ausbauen.